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Gesunder Umgang mit Sozialen Medien

Die sozialen Medien haben unsere Kommunikationsfähigkeiten und Kontakte enorm erweitert. Während dessen sich die digitale Welt exponentiell entwickelt, hinken wir mit unseren biologischen Fähigkeiten massiv hinterher. So massiv, dass es sich uns unseres Bewusstseins zum größten Teil entzieht. Das Geheimnis der sozialen Plattformen ist die Aufregung. Über Bilder und Klänge werden in Blitzgeschwindigkeit Neurotransmitter manipuliert, ohne dass wir es überhaupt merken.


Die Manipulation unseres Hormonsystems lässt sich aber steuern.

Okay. Aber wie? Und was sind Neurotransmitter? Neurotransmitter, Neuropeptide und Hormone sind die chemischen Verbindungen, die im Gehirn und dem gesamten Körper für Ursachen und Wirkungen verantwortlich sind.


Neurotransmitter sind chemische Botenstoffe, die Signale zwischen Nervenzellen übertragen. Sie sorgen für die Kommunikation zwischen Gehirn und Nervensystem.


Neuropeptide machen den Großteil der Botenstoffe aus und werden im Hypothalamus des Gehirns gebildet und über die Hypophyse geleitet, die dann wiederum eine chemische Botschaft mit bestimmten Anweisungen an den Körper sendet.


Auf dem Weg durch die Blutbahn heften sich die Neuropeptide an alle möglichen Gewebezellen an und aktivieren die Hormone.


Die Hormone üben Einfluss auf unsere Gefühle auf Körperebene aus. Neuropeptide und Hormone sind die chemischen Verbindungen, die für unsere Gefühle zuständig sind.


Vereinfacht kann man sagen: - dass die Neurotransmitter hauptsächlich aus dem Gehirn und dem Geist kommen - dass die Neuropeptide chemische Signalgeber sind und die Brücke zwischen Gehirn und Körper bilden (damit wir uns so fühlen wie wir denken) - dass die Hormone hauptsächlich mit den Gefühlen im Körper zu tun haben.


Der wichtigste Punkt, den ich hier machen möchte ist, dass unser Gehirn nicht zwischen den Bildern in den sozialen Medien und tatsächlichen Ereignissen im persönlichen Leben unterscheidet. Die neurobiologische Wissenschaft hat hierzu etliche Beweise, über die du vielfach im Netz nachlesen kannst.


Die Neurotransmitter, die aus dem Gehirn und Geist kommen, sind das Fundament deiner Aufmerksamkeit.


Deine kostbarste Währung ist deine Aufmerksamkeit. Es ist ein universelles Gesetz, dass die Energie der Aufmerksamkeit folgt. Die Energie ist da, wo du deine Aufmerksamkeit hinlenkst. Der Grund für den Kontrollverlust, den wir alle im Umgang mit den Sozialen Medien erleben, ist die Manipulation unserer Aufmerksamkeit - oder neurologisch ausgedrückt die Manipulation unserer Neurotransmitter.


Du kannst bestimmen, wohin du deine Aufmerksamkeit lenkst. Dafür musst du aber etwas tun. Es ist wie ein Muskel, der Training benötigt. Mentale Fitness hat einen Preis. Du kannst natürlich Social-Media-Detox-Tage einführen. Das entwickelt aber keine mentale Fitness. Mentale Fitness entwickelst du durch die Fähigkeit, Selbstkontrolle auszuüben. Selbstkontrolle bedeutet NEIN SAGEN: Nein zu destruktiven Gedanken. Dafür musst du aber erst mal mitbekommen, was du denkst. Und deswegen ist Meditation so hilfreich. Meditation hat wie jede Disziplin viele Stufen, und die Anfängerstufe ist, nach innen zu gehen. Nach Innen zu gehen wird in der Vedischen Wissenschaft (von der Yoga ein Teil ist) Pratyahara genannt.


Die beste Art, Pratyahara als Anfänger zu üben ist in der Natur zu schweigen.

Nichts zu tun. Nichts, Langeweile und Stille. Dein Bewusstsein braucht täglich unaufgeregte Zeiten, um sich zu regenerieren.









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